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Diplomstudium Regie, Studienzweig

Inhalt und Schwerpunkt des Studiums:

Die Ausbildung zum/r RegisseurIn orientiert sich an die Schauspielausbildung am Mozarteum Salzburg. Ästhetische, philosophische, gesellschaftliche Fragen werden anhand von vorgegebenen Texten sowie freien szenischen Übungen praktisch und theoretisch durchgearbeitet. Ausprobieren und Nachdenken müssen immer erneut aufeinander bezogen werden. In diesem Prozess werden Auffassungsvermögen und gedankliche Beweglichkeit entwickelt, ebenso die Fähigkeit, szenische Ereignisse und Arbeitsprozesse zu strukturieren und zu befördern. Die Auseinandersetzung mit Texten wird nicht abstrakt und theoretisch betrieben, sie ist auf Raum, Körper und Bewegung als den grundlegenden Elementen des Spieles / Spielens bezogen. Welche Probleme Schauspieler bei der Arbeit an der Rolle haben, wie Intentionen vermittelt werden, was man tun kann, um Führungskompetenz, Konflikt- und Dialogfähigkeit zu erwerben, dieses wird in der Probenarbeit mit Schauspielstudierenden erlernt. Ebenso Eigenständigkeit, Geduld und Beharrlichkeit als unverzichtbare Tugenden von Regisseuren. Darüber hinaus soll die intensive und lustvolle Auseinandersetzung mit Fragen der Zeit im Dialog vorangetrieben werden.

Hochschule:
Universität Mozarteum Salzburg
Studienrichtungsgruppe:
Künstlerische Studien
Studium:
Regie, Studienzweig
Typ:
Diplomstudium
Akad. Grad:
Magister/Magistra der Künste, Mag. art.
Studiendauer:
8 (1+7) Semester / 240 ECTS

Weitere Informationen:

Unterrichtssprachen:
Deutsch
Kosten:
ÖH Beitrag: EUR 19,20
Studienbeitrag siehe Detailinfos
Auslandsaufenthalt:
Nicht vorgeschrieben
Typ der Hochschule:
Universität
Ort:
Salzburg
Studienplan:
veröffentlicht im:
MBl. 2010/11, Stk. 30 (Nr. 51)

Definition der Studienrichtung

Das Studium Regie an der Universität Mozarteum Salzburg dient der Ausbildung zum Regisseur bzw. zur Regisseurin.

Prüfungen

Die Studiendauer beträgt acht Semester. Nach dem einsemestrigen Grundstudium gliedert sich das Studium in die Studienzweige Schauspiel und Regie. Das Studium wird mit einer kommissionellen Prüfung abgeschlossen.

Eignungsprüfungen

Die Zulassungsprüfung besteht aus fünf Teilen. Zunächst ist eine szenische Präsentation mindestens zweier Rollenausschnitte, dann ein Vortrag eines Liedes (Chanson, Song, Theaterlied) erforderlich. Im Anschluss daran sind unterschiedliche Aufgabenstellungen aus den Fächern zur Entwicklung der sprachlichen, körperlichen und musikalischen Fähigkeiten und aus dem Fach Schauspiel, die der Prüfungssenat festlegt zu absolvieren. Zudem ist ein schriftliches Exposé (Überlegungen zu einer eigenen Inszenierung eines vom Prüfungssenat vorgeschlagenen Textes, Schreiben einer kurzen Szene, Beschreibung von 3 Aufführungen, die das Theaterverständnis der BewerberInnen nachhaltig beeinflusst haben) zu verfassen sowie ein szenischer Test (Arbeiten mit Schauspielern, szenische Umsetzung eines Theatertextes, Beschreibung szenischer Vorgänge, Improvisation über ein vorgegebenes Thema) zu bestreiten.

Zusatzprüfungen

Keine